Der Heimatverein lädt zur ersten Mitgliederversammlung im Jahr 2016 ein. Sie findet am 23.02.2016, 19:00 Uhr im Pfarrhaus Schkeitbar statt.
Es ist soweit! Viele Monate der Vorbereitung liegen hinter uns und heute startet unsere Seite www.raepitz.de.
„Bei uns ist doch nichts los“ – Diesen Spruch bekommt man oft zu hören. Aber wir treten den Gegenbeweis an. Die Seite soll ein Abbild unseres Lebens in den 4 Ortschaften Meyhen, Räpitz, Schkeitbar und Schkölen darstellen. Viele Vereine und Gewerbetreibende wurden mit ins Boot geholt und beteiligen sich daran, darzustellen, wie vielfältig das Leben in unserer Ortschaft ist.
Historie
Mit dem Monat Mai verbinden sich in unserer Heimat viele Bräuche, wovon einige im Laufe der Zeit seltener wurden oder ganz in Vergessenheit gerieten. Zu diesen Bräuchen gehörte das Setzen des Maibaumes und das Schlagen und Austragen von Pfingstmaien. Eine Tradition, schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, bei welcher das frische Birkengrün des Waldes symbolisch in die Orte gebracht wurde. Aus der Chronik von Franz Ed. Weißbach, welcher von 1841 bis 1870 Pfarrer in Markranstädt war, erfährt man, dass das Pfingstbier besonders beliebt gewesen ist.
Bevor am 15. März 3 Unserer „wilden Hühner“ unser Publikum am Abend mit Ihren Tanzkünsten beim Gardetanz zum Jubeln brachten, starteten sie am Vormittag für den Kultur- und Faschingsverein Seebenisch bei den sächsischen Meisterschaften im Karnevalistischem Tanzsport. Hier holten sie den sächsischen Meistertitel. Einen Tag später kam für eine Trainerin selbst sogar noch einmal ein Sächsicher Vizemeistertitel und Trizemeistertitel bei den Ü-15 dazu.
Die begonnene Reise sollte aber damit nicht enden. Eine Woche später ging es nach Düren zu den Norddeutschen Meisterschaften. Dort qualifizierte sich die Jugendgarde des KFV im Gardetanz als 5. und die Tänzerinnen des Schautanzes als 4. für die Deutschen Meisterschaften.
Das große Ziel, die 52. Deutsche Meisterschaft fand endlich letztes Wochenende in der ZAG-Arena in Hannover statt. Vor insgesamt 18.000 Zuschauern tanzten 2.000 Tänzerinnen und Tänzer aus 11 Bundesländern und wetteiferten um den Meistertitel. Insgesamt tanzten über die gesamte Saison nach Angaben des Verbandes 20.000 Aktive aus 500 Vereinen für das Ziel Deutsche Meisterschaft.
Der KFV erreichte bei diesen Deutschen Meisterschaften einen 5. Platz in der Kategorie Junioren – Tanzpaar, einen 11. Platz in der Kategorie Jugend – Schautanz und einen 7. Platz in der Kategorie Jugend-Garde.
Wir gratulieren unseren 3 Mädels und natürlich dem gesamten KFV zu einem sensationellen Ergebnis.
Auch unseren Freunden aus Pegau gratulieren wir zu einem tollen 12. Platz in der Kategorie Junioren – Garde.
Wir konnten die Mädels ganz traditionell beim Garde- und Schautanz auf unseren Faschingsveranstaltungen bewundern. Viele werden aber nicht wissen, dass Fasching auch Leistungssport sind kann. Der karnevalistische Tanzsport ist heute zu einer anerkannten Sportart gereift und wird als Leistungssport eingestuft.
Die Tänzerinnen und Tänzer trainieren beim KFV zweimal, manchmal auch dreimal in der Woche sowohl in Räpitz als auch in Kulkwitz, um sich auf die Turniere vorzubereiten. Auf diesen stellen sie sich dann in verschiedenen Disziplinen einer strengen Jury, welche Punkte vergibt, über die dann die Platzierungen festgelegt werden.
Der Besuch eines Tanzturnieres im Karnevalistischen Tanzsport kann jedem nur empfohlen und ans Herz gelegt werden. Die nächste Gelegenheit bietet sich bei der sächsischen Meisterschaft am 28.02.2026 in Neukieritzsch.
Wer selber einmal den Sport ausprobieren und auf der großen Bühne stehen möchte, der ist herzlich zum Probetraining des KFV eingeladen.
Wer einfach so gern tanzt, sich aber eher als Showact auf regionalen Veranstaltungen sieht, der ist herzlich eingeladen sich unseren „wilden Hühnern“ anzuschließen.
Die Vereine in unseren Ortschaften bieten also für jeden Geschmack etwas. Also kommt und tanzt mit uns!
Nach Abschluss der Saison 2024 war klar, dass es in unserer langjährigen Spielstätte, „Frank´s Bierstube“ keinen Fasching mehr geben wird. Die Saison 2025 startete daher für den Faschingsclub Räpitz früh. Es musste nicht nur ein neues Programm auf die Beine gestellt werden. Sondern auch viele Fragen waren zu klären und Möglichkeiten auszuloten, wie und vor allem wo der Fasching in Räpitz weiterbestehen kann.
Im Dezember war klar, dass der bis dahin ausgearbeitete Plan, den Fasching in der „Schkeitbarer Hühnerhalle“ zu feiern, nicht aufgehen wird. Das Projekt Fasching 2025 war kurz vorm Scheitern.
Doch dann tat sich die Chance auf, den Fasching im „Grünen Baum“ in Schkeitbar zu feiern und diese Chance wurde mit beiden Händen ergriffen. Nun galt es in kurzer Zeit die neue Spielstätte mit einem Programm und all den Dingen, die den Fasching in Räpitz die letzten 26 Jahre ausgezeichnet haben zu verschmelzen. Viele Dinge mussten neu gedacht werden. Für manche Sachen gab es einfache Lösungen, manches musste improvisiert werden. Dabei war der Zeitdruck groß. Die erste Veranstaltung war für den 01. März geplant und schon sehr zeitig ausgebucht.
Wie es sich gehört, wurde die Generalprobe ordentlich verhauen. Bis kurz vor dem Start wurden noch einmal Mikrofone eingestellt, Texte gelernt und Tänze geprobt. Aber alle Mühen haben sich gelohnt - die erste Veranstaltung des Räpitzer Faschings im „Grünen Baum“ wurde ein voller Erfolg.
Dem Publikum wurde ein tolles Programm, ganz im gewohnten Stil des Faschingsclubs geboten. Es waren altbekannte Akteure und Nummern, wie Lissy und Trude, Ladylike oder der Frauentanz zu sehen, welche als feste Bestanteile nicht wegzudenken sind. Aber auch so manch neuen Akt wurde dem Publikum präsentiert. Die Herrenabteilung überlässt beispielsweise zukünftig den wilden Hühnern die Aufgabe, einen grazilen und anmutigen Gardetanz zu präsentieren. Dafür überzeugen sie nun als Männerballett mit tänzerischem Talent und Sexapeal.
Am Ende kann man auf drei wundervolle Faschingsveranstaltungen in Schkeitbar zurückblicken. Alle Beteiligten waren glücklich. Die Mitglieder des Faschingsclubs haben es mit viel Leidenschaft, Herzblut und ehrenamtlichen Engagement geschafft, den Fasching als wichtiges Kulturgut in unserer Gemeinde über die schwierige Zeit zu retten und weiter zu erhalten. Dafür gilt Ihnen ein großes Lob, Dank und Anerkennung.
Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang ebenfalls Annett Zausch, Tilo Kühn und der Familie Frank.
Die Mitglieder des Faschingsclubs gehen jetzt in eine kleine, wohlverdiente Pause. Allerdings winkt auch schon die neue Saison. Im Spätsommer wird sich wieder zusammengesetzt und an einem neuen Programm gefeilt. Wer daran gern mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen dabei zu sein. Wer lieber das neue Programm im Publikum genießt, kann sich jetzt schon einmal den 21., 27 oder 28. Februar im Kalender blocken. Dann ertönt in Schkeitbar wieder ein kräftig donnerndes:
Räpitz Helau, Schkeitbar Helau, Grüner Baum Helau!!!
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