Nach Abschluss der Saison 2024 war klar, dass es in unserer langjährigen Spielstätte, „Frank´s Bierstube“ keinen Fasching mehr geben wird. Die Saison 2025 startete daher für den Faschingsclub Räpitz früh. Es musste nicht nur ein neues Programm auf die Beine gestellt werden. Sondern auch viele Fragen waren zu klären und Möglichkeiten auszuloten, wie und vor allem wo der Fasching in Räpitz weiterbestehen kann.
Im Dezember war klar, dass der bis dahin ausgearbeitete Plan, den Fasching in der „Schkeitbarer Hühnerhalle“ zu feiern, nicht aufgehen wird. Das Projekt Fasching 2025 war kurz vorm Scheitern.
Doch dann tat sich die Chance auf, den Fasching im „Grünen Baum“ in Schkeitbar zu feiern und diese Chance wurde mit beiden Händen ergriffen. Nun galt es in kurzer Zeit die neue Spielstätte mit einem Programm und all den Dingen, die den Fasching in Räpitz die letzten 26 Jahre ausgezeichnet haben zu verschmelzen. Viele Dinge mussten neu gedacht werden. Für manche Sachen gab es einfache Lösungen, manches musste improvisiert werden. Dabei war der Zeitdruck groß. Die erste Veranstaltung war für den 01. März geplant und schon sehr zeitig ausgebucht.
Wie es sich gehört, wurde die Generalprobe ordentlich verhauen. Bis kurz vor dem Start wurden noch einmal Mikrofone eingestellt, Texte gelernt und Tänze geprobt. Aber alle Mühen haben sich gelohnt - die erste Veranstaltung des Räpitzer Faschings im „Grünen Baum“ wurde ein voller Erfolg.
Dem Publikum wurde ein tolles Programm, ganz im gewohnten Stil des Faschingsclubs geboten. Es waren altbekannte Akteure und Nummern, wie Lissy und Trude, Ladylike oder der Frauentanz zu sehen, welche als feste Bestanteile nicht wegzudenken sind. Aber auch so manch neuen Akt wurde dem Publikum präsentiert. Die Herrenabteilung überlässt beispielsweise zukünftig den wilden Hühnern die Aufgabe, einen grazilen und anmutigen Gardetanz zu präsentieren. Dafür überzeugen sie nun als Männerballett mit tänzerischem Talent und Sexapeal.
Am Ende kann man auf drei wundervolle Faschingsveranstaltungen in Schkeitbar zurückblicken. Alle Beteiligten waren glücklich. Die Mitglieder des Faschingsclubs haben es mit viel Leidenschaft, Herzblut und ehrenamtlichen Engagement geschafft, den Fasching als wichtiges Kulturgut in unserer Gemeinde über die schwierige Zeit zu retten und weiter zu erhalten. Dafür gilt Ihnen ein großes Lob, Dank und Anerkennung.
Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang ebenfalls Annett Zausch, Tilo Kühn und der Familie Frank.
Die Mitglieder des Faschingsclubs gehen jetzt in eine kleine, wohlverdiente Pause. Allerdings winkt auch schon die neue Saison. Im Spätsommer wird sich wieder zusammengesetzt und an einem neuen Programm gefeilt. Wer daran gern mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen dabei zu sein. Wer lieber das neue Programm im Publikum genießt, kann sich jetzt schon einmal den 21., 27 oder 28. Februar im Kalender blocken. Dann ertönt in Schkeitbar wieder ein kräftig donnerndes:
Räpitz Helau, Schkeitbar Helau, Grüner Baum Helau!!!