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Heimatverein

Historie

Mit dem Monat Mai verbinden sich in unserer Heimat viele Bräuche, wovon einige im Laufe der Zeit seltener wurden oder ganz in Vergessenheit gerieten. Zu diesen Bräuchen gehörte das Setzen des Maibaumes und das Schlagen und Austragen von Pfingstmaien. Eine Tradition, schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, bei welcher das frische Birkengrün des Waldes symbolisch in die Orte gebracht wurde. Aus der Chronik von Franz Ed. Weißbach, welcher von 1841 bis 1870 Pfarrer in Markranstädt war, erfährt man, dass das Pfingstbier besonders beliebt gewesen ist.

Ortsteil Schkeitbar

Eine Reihe von Faktoren verleiht der Flur um das Dorf seit langer Zeit besondere Siedlungsgunst. Dazu tragen mehrere Gewässer bei, wie der Schwarzbach (ab Räpitz Fließ genannt), der Bach an den Ellern, die ursprüngliche Zschampertquelle (östlich, in der Nähe des Grenzhübels) und südlich (schon in der Flur Schkorlopp) die Luppe, die heute jedoch nur als kleine Bäche und Gräben im Gelände wahrnehmbar oder ganz versiegt sind. Am Ende der Eiszeiten (ca. 10.000 vor 0) besaßen sie mit der Aufnahme des Schmelzwassers sicher größere Umfänge als heute. Es kam bei Schkeitbar wenigstens noch ein weiterer Faktor hinzu:

Ortsteil Meyhen

Nach dem Ende der Eiszeiten haben den Landstrich wiederholt Menschen aufgesucht; jedoch fanden sich bisher nur wenige mitteljungsteinzeitliche Spuren in Meyhens Flur. Zu dessen Ursprung und der Bedeutung seines Namens existieren nur Vermutungen. Sollte er von keltisch „Magina“ zu „magos“ =Ebene herrühren, was zu den landschaftlichen Gegebenheiten passt, müsste es einen Aufenthalt von Kelten etwa im 4./3. Jahrhundert v. 0 gegeben haben.

Ortsteil Schkölen

Obwohl Schkölens Flur von lebenswichtigen kleinen Gewässern gut erschlossen ist, sind bisher nur wenige Funde gemacht worden, welche die Anwesenheit von Menschen in der Steinzeit belegten. Das schließt jedoch nicht aus, dass der Landstrich zu den Jagd- und Sammelgebieten der im Umfeld nachgewiesenen Menschen gehörte.

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