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Beitrag aus der LVZ vom 18.07.2019:

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Das Netz der Zukunft und seine Tücken

Telekom kündigt in Räpitz Verträge / Kunden machen auf Suche nach Alternativen erstaunliche Feststellungen

Von Rainer Küster

Markranstädt. Die Briefträger haben in den letzten Wochen viel Post in der Markranstädter Ortschaft Räpitz auszutragen. Auch Dirk Schmidt zählt zu den Adressaten, die seit Anfang Mai unfreiwillig in regem Kontakt mit der Telekom stehen. Das Unternehmen hat den bestehenden Vertrag gekündigt und Schmidt aufgefordert, einen neuen Tarif zu buchen. Den zu erfüllen, ist die Telekom allerdings gar nicht in der Lage.

„Bei uns in Räpitz kommt das Internet noch schwarz-weiß“, sagt Schmidt. Entsprechend groß war die Vorfreude, als er am 10. Mai ein Schreiben der Telekom erhielt, die ihm mitteilt: „Wir bauen das Telekommunikationsnetz der Zukunft und eröffnen Ihnen immer neue Möglichkeiten.“ Von schneller Datenübertragung ist darin die Rede und sogar von Fernsehprogrammen in HD-Qualität. Ganz unten im Brief wird ihm mitgeteilt, dass dies mit dem bisherigen Vertrag nicht möglich sei und er deshalb gekündigt wird. Um weiter telefonieren zu können, solle er einen neuen Vertrag abschließen.

Dirk Schmidt zögerte nicht lange und ließ sich im Telekom-Shop beraten. Dort wurde ihm ein neuer Tarif empfohlen, den er sogleich beauftragte. Die schriftliche Information, wonach noch eine technische Prüfung erfolgen müsse, hielt er für einen Routinevorgang. Rund einen Monat später erhielt er wieder ein Schreiben, in dem er noch einmal auf die Kündigung hingewiesen und erneut aufgefordert wird, einen neuen Vertrag abzuschließen. Auf Nachfrage bei der Hotline der Telekom erfährt er, dass sein im Mai ausgelöster Auftrag aus technischen Gründen nicht realisierbar sei, da am Standort Räpitz kein DSL möglich ist. „Die mir daraufhin angebotenen Alternativen sind alle mit einer deutlichen Leistungseinschränkung verbunden und entweder viel zu teuer oder ein Rückfall ins analoge Zeitalter“, schimpft Schmidt.

In seiner Situation weiß er sich inzwischen längst nicht allein. So wie ihm ergeht es derzeit vielen Räpitzern. Auf LVZ-Anfrage bedauert die Telekom, dass „wir einigen wenigen Kunden auf den ersten Blick an ihrem Anschluss nicht dieselbe Leistung anbieten können wie gewohnt.“ Man sei in Gesprächen mit einem Satellitenbetreiber, „um den Kunden, denen wir auf der Basis des IP-Netzes keinen ausreichenden Breitbandanschluss mehr anbieten können, zunächst einen reibungslosen Wechsel der Anschlusstechnologie zu ermöglichen.“

Dem Räpitzer Ortsvorsteher Roland Vitz (CDU) sind diese Aussagen zu vage. Auch sein Anschluss sollte dem neuen Zeitalter zum Opfer fallen. Bis hin zur Zentrale nach Bonn reicht sein Schriftverkehr. „Die haben offenbar den Zug verpasst. Wenn die Telekom nicht bieten kann, was der Kunde will, muss man sich einen neuen Partner suchen.“ Den hat Vitz jetzt in Inexio gefunden.

Der saarländische Anbieter hat mit seinem Produkt Quix das Glasfaserkabel bis nach Räpitz verlegt. Lediglich die letzten Meter bis zu den Hausanschlüssen fehlen. „Das ist aber kein Problem“, sagt Vertriebsmitarbeiter Hans Keller. Es müsse in den Verteilerkästen nur entsprechend umgeklemmt werden. Inexio könne Anschlüsse mit 25 und 60 Mbit garantieren. Lediglich bei 100 Mbit könne es zu Leistungsschwankungen kommen, so Keller.

Einige Räpitzer Haushalte sind bereits zu Inexio gewechselt. „Bei manchen gab es anfangs ein paar Probleme, aber im Großen und Ganzen sind jetzt alle zufrieden“, hat der Ortsvorsteher festgestellt und ist deshalb seit gestern selbst Inexio-Kunde. Auch weil es „gegenwärtig die einzige Alternative im Festnetz“ sei, bei der sich zudem der Preis im üblichen Rahmen bewege, meint Vitz.

Dirk Schmidt wollte diesen Schritt eigentlich noch einmal sorgsam überdenken, da lag schon wieder Post von der Telekom im Briefkasten. Sein per Dezember 2019 aufgekündigter Vertrag wird ab 1. September noch mal teurer. Er könne ihn daher ohne Einhaltung einer Frist per 31. August kündigen. „Entscheidung leicht gemacht“, staunt er.

Die haben 

offenbar den Zug 

verpasst.

Ronald Vitz Ortvorsteher von Räpitz

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