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500 Jahre Reformation -

wir pflanzen einen Reformationsbaum in Schkeitbar.

Luther Nach den Ereignissen ab dem Jahre 1517 erfolgten auch in unseren Orten tiefgreifend Reformen. Die Reformation bildete den Wendepunkt hin zur modernen Gesellschaft der Neuzeit.  Pastor Johannes Georg Martin Luther, ein Verwandter des Reformators Dr. Martin Luther, wirkte von 1876 bis 1884 als Pfarrer in Schkeitbar.  

 

Bei Kaffee und Reformationsgebäck wollen wir zur Baumpflanzung miteinander ins Gespräch kommen. Im Anschluss laden wir um 16 Uhr, auch Nichtmitglieder unserer Kirche, zum Gottesdienst in die evangelische Kirche Schkeitbar herzlich ein.

 

Eiche

Am Anfang der „Reformation“ veröffentlichte der Mönch Martin Luther am    31. Oktober 1517 in Wittenberg 95 Thesen. Der damalige Protest: Martin Luther hat in seiner 28. These auch den Ablasshandel in Frage gestellt. Diese sehr mutige Kritik wurde von den damals Mächtigen unterdrückt und Luther sowie alle anderen Reformer verfolgt. Diese Reformation war einer der großen Wendepunkte in der Geschichte und hatte tiefgreifende Auswirkungen auf alle Gebiete des Lebens: Ehe und Familie, Staat und Gesellschaft, Schule und Hochschule, Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst (Kirchen-)Musik, Literatur, Malerei. Die Reformatoren wollten z. B., dass jedes Gemeindeglied die Bibel selbst lesen konnte. Deshalb förderten sie das Bildungswesen auf allen Ebenen, von der Volksschule über die Latainschule bis zur Universität. Dadurch entstand eine für das Erstarken der Geistes- und Naturwissenschaften sowie der Technik günstiges kulturelles Klima. Die Betonung von Fleiß, Sparsamkeit, Genügsamkeit, die Erhöhung der Arbeit gleichsam zum Gottesdienst und der Verzicht auf Luxusgüter machte Geld für Investitionen frei, was der kräftigen Entwicklung der Wirzschaft zugutekam.

Somit wirkte die Reformation weit über die eigentliche Reformationszeit hinaus und bildete einen Wendepunkt hin zur Entwicklung der modernen Gesellschaft der Neuzeit.

Auch heute und in Zukunft sollten wir den Mut haben und Missstände offen ansprechen sowie notwendige Reformen einfordern. Auch in der heutigen Zeit muss der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns stehen.

„Reformation“, immer hin zu den Menschen, muss auch zukünftig von der Basis aus weitergehen.

In Erinnerung an dieses Ereignis, in dessen Folge sich weltweit die Evangelische Kirche heraus bildete, werden wir am 31. Oktober 2017 - dem Reformationstag – um 15.17 Uhr einen Reformationsbaum im Ortsteil Schkeitbar pflanzen.

Seien Sie dazu herzlich Willkommen!

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